Straßennamen und Erinnerungskultur in München nach 1945

Die Namen von Straßen und Plätzen sind keine neutralen Orientierungshilfen, sondern drücken politische, gesellschaftliche und kulturelle Wertvorstellungen aus. Um-, Neu- oder Rückbenennungen sind das Resultat erinnerungspolitischer Deutungskämpfe über die Vergangenheit in der Gegenwart, die langfristige Auswirkungen auf die Zukunft haben. Die Ausstellung zeigt am Beispiel Münchens, wie der öffentliche Raum im Kontext der Entnazifizierung bereits unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zum Ausdruck der politischen Neuordnung und zum Schauplatz gesellschaftlicher Umorientierung wurde.

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Lehrstuhls für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte und der Universitätsbibliothek der LMU, sowie der Weißen Rose Stiftung e.V. und des Stadtarchivs der Landeshauptstadt München.

  • Dauer der Ausstellung: 13.07.2026 – 17.10.2026
  • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 6:30 – 22 Uhr, Samstag von 8 – 22 Uhr, Sonntag von 8 – 20 Uhr
  • Ort: LMU-Hauptgebäude, Ausleih- und Ausstellungshalle der Universitätsbibliothek (F015, Ansicht im LMU Raumfinder), Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München

Jetzt interaktive Karten entdecken!

Entdecken Sie unsere Ausstellung in der Universitätsbibliothek der LMU!